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Arbeit und Wohlbefinden

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Arbeit und Wohlbefinden Seite: 9/30 Bei      Frese   und   Semmer   (in   Greif   u.a.   1991,   S.   147   f)   ergeben   sich   folgende Wirkungsprozesse aus der sozialen Unterstützung: ·    Soziale Unterstützung als primäres Bedürfnis bei Stresssituationen.  ·    Soziale  Unterstützung  zur  Stabilisation  von  Selbstbewusstsein,  z.    B.   durch positives Feedback.  ·    Reduktion  der  objektiven  Stressoren,  z.B.  durch  solidarische  Hilfestellung  in akuten Stresssituationen.  ·    Reduktion    der    wahrgenommen    Stressoren,    z.B.    durch    emotionale Unterstützung kann die  subjektive Stresswahrnehmung verringert werden. ·    Soziale  Unterstützung  vermittelt  emotionale  Geborgenheit  und  wirkt  für  das Wohlbefinden als Schutzschild gegen Stress.         Frese  und  Semmer  haben  in  ihren  Untersuchungen  außerdem  festgestellt,  dass    die Ressource    des    Handlungsspielraums,    so    wie    die    soziale    Unterstützung,    einen Moderatoreffekt  aufweist.  So  können  die  Stressoren  bei  großer  Autonomie  in  der Arbeitstätigkeit  weniger  negativ    das  Wohlbefinden  beeinflussen.  Stressreaktionen sind vermindert. 3.5 Indikatoren des Wohlbefindens und ihre Zusammenhänge zu den     Arbeitsmerkmalen   3.5.1 Arbeits - und Lebenszufriedenheit Es  gibt  zu  dem  Aspekt  Arbeits-  und  Lebenszufriedenheit    zahlreiche  Literatur.    In diesem Kapitel der Arbeit stellen wir die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchungen  von  Bec ker  (1991),  Bruggemann  u.a.  (1975),  Diener  (1984),  Greif u.a. (1983,1990), Hackmann und Oldham (1976, 1980), Herzberg (1966) sowie Zapf (1983,1989, 1991) vor. Es sei hier erwähnt, dass im Kapitel 4 noch ausführlicher auf die Grundlagenforschung zur Arbeitszufriedenheit eingegangen wird.  Die Begriffe Arbeits- und Lebenszufriedenheit als Indikatoren für Wohlbefinden sind sowohl    in    der    Forschung    zum    Wohlbefinden    als    auch    in    der    Arbeits-    und Organisationspsychologie nicht eindeutig definiert. Wir gehen hier von Arbeitszufriedenheit  (AZ)  als  eine  gefühls-   und   erkenntnisbezogene   Empfindung aus,  die  Teilaspekt  der  Lebenszufriedenheit    (LZ)  ist.  Nach  Diener  (1984)  hat  LZ wiederum  einen  kognitiven  Anteil  am  Wohlbefinden.  Zur  Veranschaulichung  dient folgende Graphik:
  
Warum Zebras keine Migräne kriegen. Wie Stress den Menschen krank macht
Sonstige Artikel:
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Kommentar
Die Besteuerung der Personengesellschaften
von Ulrich Niehus,
Helmuth Wilke
Einführung in die indischen Schriften 1: Devanagari
 
   
 
     
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